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Talia Refeld

Nur kurze Zeit nach ihren Anfängen in Oper und Konzert galt TALIA REFELD bereits als vielseitige Künstlerin mit "Glamour & Stil", (Opera Magazin, London)  und "fiel mit ihrer brillianten Stimme und ihrem Spieltalent ...“, auf. „Sie brachte immer wieder Leben ins Spiel...", wie es in der OPERNWELT zu lesen war. Im Jahrbuch der OPERNWELT 1993 wurde sie als herausragende Nachwuchskünstlerin gewürdigt.

Ihre Ausbildung begann Talia Refeld in ihrer Heimatstadt Los Angeles an der UCLA Universität. Bereits mit 19 Jahren sang Talia Refeld am Broadway. Rex Harrison holte sie damals nach New York, um mit ihr in der Wiederaufnahme zum 25-jährigem Jubiläum von My Fair Lady auf der Bühne zu stehen. Sie wirkte in  nationalen Tours von Showboat, Camelot und als Mary Magdalene in Jesus Christ Superstar mit. Talia Refeld schloß ihre musikalische Ausbildung mit einem Stipendium an der Juilliard Schule in New York  ab. Sie hat Oper bei Carlo Bergonzi und Renata Tebaldi in Busetto studiert.

Höhepunkte vergangener Spielzeiten umfassen zwei Spielzeiten mit der Los Angeles Music Center, wo sie u.a. die Clorinda in La Cenerentola an der Seite von Frederica von Stade mit Sir Neville Marriner am Pult, Despina in einer Produktion von Sir Peter Hall und als Olympia mit Placido Domingo als Hoffmann in Les Contes D'Hoffmann sang. 

In Frankreich  ist Talia Refeld  als Mozart Sängerin “du premier ordre” geschätzt. Sie debütierte an dem Toulouser Theatre du Capitole  mit der Zerlina in Don Giovanni und  wirkte im Mozartjahr an der Opera von Nizza als Despina in Cosi Fan Tutte und als  Susanna in Le Nozze de Figaro mit. Es folgten  Aufführungen mit der Opera du Rhin, Straßbourg und der Opera de Vichy als Despina. Sie sang Ilia in Idomeneo an der Opera de Marseille, Blondchen in Die Entführung aus dem Serail an der  Opera de Montpellier,  und Opera Zuid, Maastricht, Pamina in Die Zauberflöte mit der Opera de Massy und Theater Erfurt, Requiem in Paris, Exsultate, Jubilate in Nizza beim  Festival de Musica Sacree.

Talia Refeld avancierte in den letzten Jahren zur Künstlerin mit internationalem Renommee: In Belgien, sang sie Nannetta in Verdi's Falstaff an  der Flämischen Oper unter der Leitung von Stefan Soltez in Antwerpen. Am Anhaltischen Landestheater Dessau war Gretel ihr deutsches Theaterdebüt. Mit ihrem ‘herzallerliebst gespielten’, und ‘glockenrein gesungenem’, Ännchen in Der Freischütz sang sie sich in die Herzen des Publikums und wurde fest in das Ensemble des Theaters Dortmund aufgenommen. Dort war sie von 1994-97 engagiert und sang u.a. die Gilda in Rigoletto“ neue engelhafte Gilda …sanft, sauber, vibratoreich..”, die Marzelline in Fidelio „die Entdeckung des Abends“, “phänomenal gesungen” die Woglinde in  Rheingold, und die Prinzessin in Die Jüdin. An der Opera de Lille sang Talia  Refeld die Adina in L’ Elisir d’Amore,  in Spanien Micaéla in Carmen am Teatro Cervantes in Malaga.  Im Fernsehen hat sie in dem Film “Erotische Intelligenz“ des WDR gesungen.

Im Konzertbereich sang sie in Italien mit dem Teatro la Fenice als Sopranistin in der Krönungsmesse. Als Gast in ‘La Folle Journée’, einem Schubert Marathon von TV ARTE aus Nantes übertragen, sang sie Messen in G dur und B dur. Es folgt eine Inszenierung der Matthäus Passion sowie Elias in Bonn. Mit der Pacific Symphony  sang sie Mozarts C moll Messe. Im Rundfunkprogramm des WDR konnte die junge Sopranistin ihr breites Spektrum mit einem  Proms Konzert ‘La Vie en Rose’ zeigen. Sie stellte sich auf einer Tournee durch Japan mit der 9.Symphonie von Beethoven und einer Operngala vor. Sie sang beim 2. Internationalen Jacques-Offenbach-Festival  in Bad Ems mit der Nordwestdeutschen Philharmonie. Weitere Auftritte in Beethoven's 9. Symphonie, Brahms Requiem, Poulenc’ Gloria, und in Konzerten mit Rene Kollo folgten. Sie spielte 3 Sommer in den Domstufenfestspielen in Thüringen  TheFairy Queen. In Bayern war sie bei der Musik im Pfaffenwinkel mit Mozart und in Kloster Andechs mit Bach zu hören. Als Gast bei den Philharmonischen Festtagen in Thüringen sang sie mit “zart schwingenden und dynamisch fein geführten Koloraturen”, Die Schöpfung, anschließend  Webber Requiem und die Krönungsmesse in der Stadthalle Kassel.

Die letzten Spielzeiten sang sie am Theater Erfurt als Pamina, Gretel, Micaela. Mit der Zerlina  hat sie ein sehr gefeiertes Debüt in München bei der Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters gehabt;  dies setzte sich ebenfalls mit Zerlina an der Leipziger Oper fort.  Ein Debut an der Bonner Oper als Marzelline in Fidelio, und Gretel, Die Lustige Witwe in Frankreich, Konzerte Bach für Kinder und Pamina mit der Ulmer und Pforzheim Opera hat sie schöne Kritiken bekommen. Sie hat ihre sehr geschätztes Marzelline in  Fidelio in Tours und Reims gesungen. Konzerte waren Messias, Vivaldis Gloria und die 9. Symphonie mit den Nürnberger Phliharmoniker. Ausverkauft in Bayern war ihr originelles „Rote Töne,“ ein Programm mit Gesang und Literatur. In der Spielzeit 2004/5 war sie wieder an der Bonner Oper in der Titelrole Mary Lloyd in Die Herzogin aus Chicago zu hören. Seit 2003 ist sie Dozentin für Gesang an der August Everding Theater Akademie, Musikhochschule, München. Sie hat eine Gastprofessur in Gesang und Performance mit Konzertverpflichtungen an der Chapman University, in Kalifornien. Aufgrund des großen Erfolges eines Kinderbenefiz – Konzerts im Dezember 2005, gründete Talia Refeld im Juli 2006 die KIDS4KIDSWorld Foundation, mit welcher sie musikalische Projekte für Kinder und Jugendliche kreiert, um Kindern in Not zu helfen. (siehe www.kids4kidsworld.org)  Dieses Projekt wird Teil eines Dokumentarfilms, der 2007 erscheinen wird. Ihre neue Show 2006 ‚“The Golden Years of Broadway“, hat fantastische Kritiken bekommen in Deutschland und Amerika und ist durch management@Muenchenmusik.de zu buchen.